Freitag, 30. Juli 2010

Cape Cod Bilder

Cape Cod

Am Samstagmorgen um 6.30am sind Emma, Alexa, Matt, der Onkel, und ich in Chatham losgefahren und haben ca 7 Stunden gebraucht um von New Jersey über New York, Connecticut und Rhode Island nach Massachusetts zu kommen. Am schönsten Ort in Massachusetts angekommen, ging es nach dem Mittagsessen gleich an den Strand. Hier gibt es drei unterschiedliche Arten von Strand und Wasser. Zum einen ist da der Strand, an den wir immer gehen: ein Süßwassersee, der einem Baggersee ähnelt. Vorteil: das Wasser ist sehr warm und sogar ich komme schnell hinein ;-) und man kann vom Haus der Großeltern hinlaufen. Dann gibt es die Cape Cod Bay, die schon etwas kälter und Atlantikwasser ist, also Salzwasser. Zudem gibt es natürlich Ebbe und Flut. Bei Ebbe haben die Kinder am Sonntagabend ihre Haustiere für eine Woche gesammelt: kleine Krabben, die eine Art Schneckenhaus besitzen. Ich finde sie eher eklig, weil sie wie große Zecken aussehen mit ihrem schwarzen Haus...aber die Kinder kümmern sich reizend um ihre Tierchen und spielen mit ihnen auf der Veranda. Die letzte Möglichkeit baden zu gehen ist natürlich der offene Atlantik mit wunderschönen Stränden aber eiskaltem Wasser (also für mich eiskalt, ich habe schon Leute im Wasser gesehen). Zum Baden gehen wir aber immer an den See.
Die Großeltern sind sehr nett und versuchen mir so viel wie möglich von Cape Cod zu zeigen. Dienstagabend waren wir nach dem Essen in einer Ben&Jerry's Eisdiele, die es laut Grandpa schon seit mehr als 20 Jahren gibt. Ich wusste gar nicht, dass es das Eis schon so lange gibt, da es erst in den letzten Jahren in Deutschland zu haben ist.
Gestern haben wir noch mehr Kalorien zu uns genommen, indem wir in einer Chocolate Bar waren. Ich glaub die hieß Sparrow's. Ich hatte eine Frozen Hot Chocolate ;-) Und die war sehr lecker. 
Heute war das Wetter zum ersten mal nicht so gut. Es ist aber noch sehr heiß und feucht. Es hat nur ein paar mal geregnet und die Sonne kam auch nicht so richtig raus. Deswgen haben die Kinder nach der Bibelschule mit Grandma Chocolate Chip Cookies gebacken, die für mich allerdings ein bisschen zu süß sind. Am Nachmittag waren wir Minigolf spielen. Die Anlage war wunderschön angelegt mit Wasser und Fischteich.
Morgen leihen wir uns Fahrräder und erkunden so Cape Cod. Samstagabend kommen noch mehr Familienmitglieder und zusammen machen wir ein Lagerfeuer am Strand. Ich freue mich schon, weil das wird bestimmt super :-)

Noch eine kleine Geschichte zum Schluss von meinem Versuch Kajak zu fahren. Ihr wisst, wie ein Kajak aussieht? Es ist sehr lang und schmal und wenn man drinsitzt muss man schon schauen, dass man die Balance hält und nicht umkippt. Grandpa und ich sind dann voller Enthusiasmus gleich am Montagmorgen zum See runter und haben die Kajaks startklar gemacht. Es war zwar ein bisschen windig, aber das hat uns bis dahin nicht weiter gesört. Es wurde erst zum Problem, als Grandpa mich mit meinem Kajak raus auf den See gestoßen hatte und dann in sein eigenes eingestiegen ist. Bis er dann auf dem Wasser war, war ich schon Meter von ihm weggedriftet und dümpelte an den Bäumen am Ufer entlang mit dem ständigen Versuch von da wegzukommen. Er kam dann so schnell es ging an mich rangerudert und hat mir versucht zu zeigen, wie ich von da wegkomme. Als ich dann ein bisschen weiter weg vom Ufer war, hat uns der Wind immer weiter an den Strand geschoben, sodass wir dann aufgaben und letztendlich am Strand gelandet sind. Grandpa hat dann das Auto geholt und so war dann unser Kajak-Ausflug beendet. Immerhin ist keiner von uns nass geworden. Wenn ich da an das Wasser denke mit all den Algen, die ich vom Kajak aus sehen konnte, war das das Beste was uns passieren konnte – nicht im Wasser zu landen und sich von den Algen auffressen zu lassen :-)


Dienstag, 27. Juli 2010

Meine erste Woche

Letzte Woche war meine Einarbeitungswoche und jeden Tag war ein Elternteil mit mir daheim. Montag und Dienstag war Elia und Mittwoch, Donnerstag und Freitag war John daheim. Elia hat mir dann erstmal die ganze Gegend gezeigt mit den ganzen Schulen und Plätzen, wo ich die Kinder dann immer hinfahren muss.
Am Montag waren wir in „color me mine“, ein Bastelstudio, wo Emma ein Enten-Mosaik gebastelt hat und Alexa einen Keramik-Cupcake-Stiftehalter bemalt hat. Gestern konnte man dann die fertigen Sachen abholen und ich bin gespannt, wie die Ente und der Cupcake aussehen, wenn wir von Cape Cod zurückkommen.
Am Dienstag waren wir in einem Perlenstudio „Bead Luxe“ und haben dort Schmuck gemacht. Das ist hier echt toll. Überall gibt es solche Bastelstudios, wo du dann einfach mit den Kindern hingehen kannst und sie beschäftigt sind :-) Emma überlegt sich auch, ob sie ihren Geburtstag in dem Perlenstudio feiern mag, was eine sehr gute Idee ist.
Am Donnerstag haben John und ich meine Social Security Number beantragt. Die ist dann hoffentlich da, wenn wir wieder daheim sind, weil dann kann ich ein Bankkonto eröffnen und meine schriftliche Führerscheinprüfung machen. Auf die muss ich hier auch noch ein bisschen lernen. Die wollen hier nämlich ganz andere Sachen hören als daheim...Aber ich hoffe mal, dass ich die Prüfung schaffe, wenn nicht, habe ich ja auch noch einen zweiten Anlauf oder wenn es ganz schlimm kommt einen dritten ;-)
Am Freitagabend habe ich mich dann mit Wienke, einem anderen AuPair, getroffen. Mit der habe ich mir schon in der Orientation-Week ein Hotelzimmer geteilt und wir verstehen uns echt gut. Sie kommt leider auch aus Deutschland, sodass wir im Moment noch deutsch reden...aber nach ein paar Monaten, haben wir gesagt, reden wir Englisch. Wir waren in einer Mall und sind dann am Ende im Dunkin Donuts gelandet, der am Anfang meiner Straße ist, was, wie ich finde, sehr praktisch ist :-)
Von meiner Zeit in CapeCod berichte ich euch dann in einem neuen Post :-)


Montag, 19. Juli 2010

Bei meiner Hostfamily

Ich bin mittlerweile bei meiner Hostfamily angekommen. Zu viert haben sie mich im Hotel abgeholt – total süß. „Daheim“ angekommen, gab es erstmal eine Hausführung, eine Nachbarschaftsführung und ein Eis :-) Nachdem ich dann meine Koffer ausgepackt hatte sind wir Essen gegangen. Das Restaurant hieß irgendwas mit einem Frosch: The … frog. Ein ganz normales amerikanisches Restaurant mit echt leckerem Essen. Abends haben Elia, John und ich die Au Pair Guidelines der Familie durchgesprochen, mit denen ich sehr gut auskomme :-) Mir gehts hier echt gut.
Am Freitag durfte ich erstmal ausschlafen denn Elia hat die Kinder zum Sports Camp gebracht. Ich bin dann erst zum Abholen mitgekommen.
Gestern waren John und ich morgens in NYC in seinem Büro. Da konnte ich mir die Stadt dann mal vom 19. Stock anschauen. Wieder daheim sind wir alle zusammen in eine Mall gefahren und haben dort erst was gegessen und dann natürlich geshoppt. Ich leider noch nicht...ich hatte diese Woche noch kein festes Einkommen. Abends hat John dann seinen Jimmy aus dem Keller geholt, mit dem wir Wassermelone-Erdbeer-Margaritha oder so etwas ähnliches gemacht haben. Den haben wir dann mit und beim Nachbarn auf der Terasse getrunken. War ein echt lustiger Abend.
Heute morgen waren wir im Gottesdienst. Er war jetzt nicht ausergewöhnlich besonders aber der Pfarrer hat mir gefallen. Er hat vor der Predigt zuerst die Kinder zu sich gebeten und ihnen die Predigt kindergerecht beigebracht und dann kam der Input für die Erwachsenen. Eine gute Idee, finde ich. Nachdem John dann zum Flughafen ist, weil er geschäftlich nach Detroit muss, sind Elia, die Kinder und ich in eine andere Mall, die viel näher und größer ist als die gestern. Ich denke, dort wird man mich öfter finden, wenn ich nicht noch ein Outlet finde :-)
Jetzt bringt Elia gerade die Kinder ins Bett. Mal sehen, was wir danach noch machen, vielleicht ein Film schauen oder so.
Ihr seht, mir geht es sehr gut, ich bin so beschäftigt, dass ich kaum Zeit finde E-Mails zu schreiben oder häufiger zu posten.
Liebe Grüße aus New Jersey

Donnerstag, 15. Juli 2010

In New York angekommen

Hallöchen aus den USA :-)
Nach einem echt schweren Abschied in Frankfurt konnte ich meinen Jumbo!! besteigen und neben einem dreifachen Familienvater und gleichzeitig Geschäftsmann mit meterfreier Beinfreiheit in die USA fliegen. In Newark wurden wir von unserem Shuttle-Service abgeholt und ins Hotel gebracht. Die Lage ist jetzt nicht sooo super, aber was will man hier auch machen...zudem wird auch ein Shuttle-Service zu einer echt tollen Shopping-Mall angeboten, in welcher wir heute Abend waren. Deswegen habe ich jetzt auch super Laune :-) Denn zum einen haben wir jetzt einen Adapter gekauft, mit dem ich auch meinen Laptop aufladen kann, was heißt, dass ich endlich mal gaaaaanz lange ins Internet kann und nicht die ganze Zeit auf das Akku-Zeichen schauen muss. Zum anderen habe ich mir ein Shirt von Hollister gegönnt.
Gestern haben wir uns New York City aus dem Bus und teilweise auch zu Fuß angeschaut. Eine echt riesen Stadt, in der ich sicher nicht zum letzten Mal war :-)
Morgen gehts dann zu meiner Hostfamily, auf die ich mich sehr freue. Die "Unterrichtstunden" hier sind nämlich ziemlich langweilig. Die Mädels aus meinem Zimmer und auch alle anderen, die ich kennengelernt habe, werde ich natürlich vermissen, aber manche wohnen auch bei mir in der Gegend. Da werden wir dann bestimmt auch einiges zusammen unternehmen.
Das wars dann erstmal von mir. In 20 Minuten wird nämlich das W-Lan abgestellt.
Bis dann :-)

Freitag, 9. Juli 2010

auf (fast) gepackten Koffern...

so langsam wird es mal wieder Zeit für einen neuen Post, denn es sind nur noch 3 Tage bis zu meinem Abflug...
Es ist im Moment noch ziemlich stressig mit letzten Geburtstagen feiern, Abschiedsgeschenke fertig machen, letzte Sachen für das nächste Jahr kaufen usw. Am Montag heißt es Abschied nehmen und um 13.15 Uhr bin ich dann auf der Rollbahn und mein Abenteuer beginnt...
Ich lass auf jedenfall was von mir hören, wenn ich angekommen bin :-)
Liebe Grüße