Am Samstagmorgen um 6.30am sind Emma, Alexa, Matt, der Onkel, und ich in Chatham losgefahren und haben ca 7 Stunden gebraucht um von New Jersey über New York, Connecticut und Rhode Island nach Massachusetts zu kommen. Am schönsten Ort in Massachusetts angekommen, ging es nach dem Mittagsessen gleich an den Strand. Hier gibt es drei unterschiedliche Arten von Strand und Wasser. Zum einen ist da der Strand, an den wir immer gehen: ein Süßwassersee, der einem Baggersee ähnelt. Vorteil: das Wasser ist sehr warm und sogar ich komme schnell hinein ;-) und man kann vom Haus der Großeltern hinlaufen. Dann gibt es die Cape Cod Bay, die schon etwas kälter und Atlantikwasser ist, also Salzwasser. Zudem gibt es natürlich Ebbe und Flut. Bei Ebbe haben die Kinder am Sonntagabend ihre Haustiere für eine Woche gesammelt: kleine Krabben, die eine Art Schneckenhaus besitzen. Ich finde sie eher eklig, weil sie wie große Zecken aussehen mit ihrem schwarzen Haus...aber die Kinder kümmern sich reizend um ihre Tierchen und spielen mit ihnen auf der Veranda. Die letzte Möglichkeit baden zu gehen ist natürlich der offene Atlantik mit wunderschönen Stränden aber eiskaltem Wasser (also für mich eiskalt, ich habe schon Leute im Wasser gesehen). Zum Baden gehen wir aber immer an den See.
Die Großeltern sind sehr nett und versuchen mir so viel wie möglich von Cape Cod zu zeigen. Dienstagabend waren wir nach dem Essen in einer Ben&Jerry's Eisdiele, die es laut Grandpa schon seit mehr als 20 Jahren gibt. Ich wusste gar nicht, dass es das Eis schon so lange gibt, da es erst in den letzten Jahren in Deutschland zu haben ist.
Gestern haben wir noch mehr Kalorien zu uns genommen, indem wir in einer Chocolate Bar waren. Ich glaub die hieß Sparrow's. Ich hatte eine Frozen Hot Chocolate ;-) Und die war sehr lecker.
Heute war das Wetter zum ersten mal nicht so gut. Es ist aber noch sehr heiß und feucht. Es hat nur ein paar mal geregnet und die Sonne kam auch nicht so richtig raus. Deswgen haben die Kinder nach der Bibelschule mit Grandma Chocolate Chip Cookies gebacken, die für mich allerdings ein bisschen zu süß sind. Am Nachmittag waren wir Minigolf spielen. Die Anlage war wunderschön angelegt mit Wasser und Fischteich.
Morgen leihen wir uns Fahrräder und erkunden so Cape Cod. Samstagabend kommen noch mehr Familienmitglieder und zusammen machen wir ein Lagerfeuer am Strand. Ich freue mich schon, weil das wird bestimmt super :-)
Noch eine kleine Geschichte zum Schluss von meinem Versuch Kajak zu fahren. Ihr wisst, wie ein Kajak aussieht? Es ist sehr lang und schmal und wenn man drinsitzt muss man schon schauen, dass man die Balance hält und nicht umkippt. Grandpa und ich sind dann voller Enthusiasmus gleich am Montagmorgen zum See runter und haben die Kajaks startklar gemacht. Es war zwar ein bisschen windig, aber das hat uns bis dahin nicht weiter gesört. Es wurde erst zum Problem, als Grandpa mich mit meinem Kajak raus auf den See gestoßen hatte und dann in sein eigenes eingestiegen ist. Bis er dann auf dem Wasser war, war ich schon Meter von ihm weggedriftet und dümpelte an den Bäumen am Ufer entlang mit dem ständigen Versuch von da wegzukommen. Er kam dann so schnell es ging an mich rangerudert und hat mir versucht zu zeigen, wie ich von da wegkomme. Als ich dann ein bisschen weiter weg vom Ufer war, hat uns der Wind immer weiter an den Strand geschoben, sodass wir dann aufgaben und letztendlich am Strand gelandet sind. Grandpa hat dann das Auto geholt und so war dann unser Kajak-Ausflug beendet. Immerhin ist keiner von uns nass geworden. Wenn ich da an das Wasser denke mit all den Algen, die ich vom Kajak aus sehen konnte, war das das Beste was uns passieren konnte – nicht im Wasser zu landen und sich von den Algen auffressen zu lassen :-)
find ich top! :o)
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